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Bankenrecht

 

 

Vorfälligkeitsentschädigung bei Darlehen

Wenn ein Darlehensnehmer das Darlehen vor Darlehensende kündigt, ist die Bank berechtigt eine Vorfälligkeitsentschädigung zu berechnen. Die entgangenen Zinsen dürfen dem Darlehensnehmer auf die Restschuld addiert werden.

Wann ist eine Vorfälligkeitsentschädigung rechtwidrig?

Kann der Darlehensnehmer nicht mehr die Darlehnsraten zahlen, wird die Bank das Darlehen kündigen. In der Regel berechnen die  Kreditinstitute mehr, als ihnen zusteht. In der Regel Vorfälligkeitsentschädigung, Bearbeitungsgebühren etc.

Hier spielt ein Anerkenntnisurteil des BGH eine wichtige Rolle für den Bankkunden. Dies kam zustande, da der BGH in der mündlichen Verhandlung zu erkennen gab, dass er die Vorfälligkeitsentschädigung bei Kündigung durch die Bank nicht für rechtens hält.

Laut Verbraucherzentrale Hamburg sind aber auch der überwiegende Teil der von Banken berechneten Vorfälligkeitsentschädigungen falsch. Hierbei geht es häufig um stolze Summen.

Bearbeitungsgebühren

Auch die Bearbeitungsgebühren von Darlehen sind rechtswidrig und dürfen nicht erhoben werden. Wir zeigen Ihnen wie Sie diese wieder von der Bank zurückfordern können.

Falsche Widerrufsbelehrung

Der Europäische Gerichtshof urteilte, dass die Widerrufserklärungen in vielen Kreditverträgen intransparent und daher rechtswidrig sind. Dabei können die Verbraucher den Widerruf tätigen, obwohl der Vertrag z. B. 2010 abgeschlossen wurde, da die Widerrufsfrist nicht einsetzte. Bei diesen Widerrufsinformationen geht es um sogenannte "Kaskadenverweise", die in den meisten Widerrufserklärungen zu finden sind. Dieses Urteil betrifft alle Verbraucherdarlehen, auch Immobiliendarlehen seit 2010.  

Durch die falsche Widerrufsbelehrung können Sie alte Darlehen rückwirkend widerrufen. Das bedeutet, dass Sie alle eingezahlten Raten zurückerhalten und z. Bsp. ein neues Darlehen für die Restschulden mit Niedrigzinsen finanzieren können. Sie können dadurch erhebliche Summen einsparen.

Gerne prüfen wir Ihre Widerrufsbelehrung.

Sittenwidrige Kreditverträge

Sittenwidrige Kreditverträge entstehen: 1. wenn die Bank überhöhte Zinsen verlangt, z.B. bei Verbrauchern in einer Notlage.. 2. Bei Einbeziehung von vermögenslosen Angehörigen, z.B. die Ehefrau ohne eigenes Einkommen.